Die vier Farben
- Rot: WC, Urinale und die Fliesen direkt daran.
- Gelb: übriger Sanitärbereich wie Waschbecken, Dusche, Spiegel und Ablagen.
- Grün: Küche und alle Flächen mit Lebensmittelkontakt.
- Blau: allgemeine Flächen wie Tische, Schreibtische, Türen, Regale und Heizkörper.
Die Zuordnung kann je nach Betrieb leicht abweichen. Wichtig ist, dass sie festgelegt, dokumentiert und geschult ist.
Warum das wichtig ist
Keime aus dem Sanitärbereich gehören nicht in die Küche oder auf den Schreibtisch. Das Farbsystem macht die Trennung sichtbar, auch für neue Mitarbeiter und für Kontrollen. In Gastronomie, Praxen und Kitas ist es Teil des Hygienekonzepts.
So setzen Sie es um
- Tücher, Schwämme und Eimer in den vier Farben beschaffen.
- Zuordnung als Aushang im Putzraum festhalten.
- Tücher nach jedem Einsatz wechseln und bei 60 Grad waschen.
- Neue Mitarbeiter einweisen und die Regel im Reinigungsplan vermerken.
Auch zu Hause sinnvoll
Drei Farben reichen im Haushalt: eine für das WC, eine für Bad und Waschbecken, eine für die Küche. So bleibt der Schwamm vom Bad aus der Küche fern.
Profi-Chemie, Beratung und Schulung
Wir arbeiten selbst mit gewerblicher Reinigungschemie und stellen sie Betrieben und Privatkunden zur Verfügung, die sie brauchen. Dazu gehört die Beratung: welches Mittel für welchen Belag, wie dosiert, in welcher Reihenfolge.
Auf Wunsch erstellen wir ein Reinigungskonzept vom Material bis zur Ausführung, umgesetzt durch Ihr eigenes Personal oder durch uns. Schulungen für Ihr Team sind möglich.
Häufige Fragen
- Ist das Vier-Farben-System Pflicht?
- Gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber in Hygienekonzepten für Gastronomie, Praxen und Kitas üblich und von Prüfern gern gesehen.
- Reichen vier Farben immer?
- Meist ja. Manche Betriebe ergänzen eine fünfte Farbe für Desinfektion. Wichtig ist die klare, dokumentierte Zuordnung.